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Bambusmöbel · Steinlaternen ·
Asiatika |
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| Steinlaternen: Vereinzelt gibt es Holz- und Metalllaternen, im Regelfall ist die Laterne im japanischen Garten jedoch aus Stein – meist Lavastein, Sandstein oder Granit, leicht verwittert, um das beliebte Aussehen von Würde, Alter und Erlesenheit zu erreichen. Entstanden ist die Steinlaterne als Votivlampe vor den Hallen buddhistischer Tempel. Etwa vom 13. Jahrhundert an wurden sie in dieser Funktion auch von den Shinto – Schreinen übernommen. Im 16. Jahrhundert dann begannen Teemeister, die in ihre Gärten zu versetzen; mit dieser Versetzung ging eine formale Auffächerung einher, man entwickelte neue Typen für den allgemeinen Gebrauch im Garten. Ohne Bindung an die Religion, ist die Gartenlaterne heute reines Dekorationsobjekt. |
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Man unterscheidet drei
Haupttypen: Der älteste: die Taima-ji-Laterne, benannt nach dem gleichnamigen Tempel, Entstehungszeit 8. Jahrhundert. Sie ist etwa 2,20m hoch und besteht aus sechs Teilen: Sockel, Schaft, Plattform, Leuchtkammern, Schirm und Schmuckknauf. Zu diesem Typ gehören die meisten Laternen des Kasuga – Schreins in Nara. Der zweite Typus: die koreanische Tempelleuchte, die Schirm und Schmucklauf miteinander kombiniert; die große Plattform und Leuchtkammer und der kurze Schaft geben ihr ein gedrungenes Aussehen. Eine sehr massige Laterne, die sich nur für weiträumige Gärten eignet. Kleinere Versionen sind für den allgemeinen Gebrauch entwickelt worden. |
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Der dritte Typus: unterscheidet sich mit großer Formenvielfalt von allem, was man in Buddah– und Shinto – Heiligtümern findet. Repräsentativ dafür sind die Yukimi- (>Schneebetrachtungs<) – Laterne und die Oribe – Laterne. Erstere hat einen breiten Schirm und steht auf vier Beinen; letztere, etwas vereinfacht und stilisiert, hat keinen Sockel mehr und >wächst< mit dem Schaft aus der Erde. Diese Laternenform wird dem Samurai und Teemeister Futura Oribe (1544 – 1615) zugeschrieben, obwohl es kein Beweis für diese Annahme gibt. Angeblich zeigen diese Laternen auch Spuren christlichen Einflusses (die manchmal auf den Schaft auftauchenden Menschenreliefs sollen – ein eher legendärer Volksglaube – die Jungfrau Maria darstellen). Dies ist jedoch unwahrscheinlich, da Oribe – Laternen zum Beispiel auch am Shinto – Schrein Kitano in Kyoto zu finden sind. Wegen ihrer relativ geringen Leuchtkraft sind Gartenlaternen mehr als ästhetische Objekte denn als Beleuchtungskörper zu sehen. |
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